Financial Services

PSR und PSD3 auf der Zielgeraden: Was der neue EU Zahlungsrahmen für regulierte Institute bedeutet

Verfasst von

Dr. Michael Huertas

Dr. Jörg Schwerdtfeger

Fabian Joshua Schmidt, LL.M.

EU RegCORE Client Alert | Bankenunion

Der EU-Gesetzgeber hat mit den finalen Kompromisstexten zur Payment Services Regulation (PSR) und zur dritten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD3) einen entscheidenden Schritt hin zu einer grundlegenden Reform des europäischen Zahlungsverkehrsrechts gemacht.

Der neue Rechtsrahmen ersetzt PSD2 und EMD2 vollständig und führt erstmals ein einheitliches, unmittelbar geltendes Regelwerk für Zahlungsdienste und E-Geld ein. Für regulierte Institute bedeutet dies tiefgreifende Änderungen – insbesondere bei der Zulassung und Beaufsichtigung von Zahlungsinstituten, der Betrugsprävention und Haftung, dem Open Banking Regime sowie der Absicherung von Kundengeldern.

Gleichzeitig erweitert sich der regulatorische Adressatenkreis auf bislang nicht erfasste technische und digitale Akteure. Institute sind gut beraten, frühzeitig mit einer strukturierten Gap-Analyse und Umsetzungsplanung zu beginnen.

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