Financial Services

Der britisch-amerikanische „Digital Finance Corridor“: Erarbeitet die EU die Regeln, während andere den Markt aufbauen?

Verfasst von

Dr. Michael Huertas

Partner

Dr. Hagen Weiss

Senior Manager

Fabian Joshua Schmidt, LL.M.

Senior Associate

EU RegCORE Client Alert | Digitaler Binnenmarkt der EU, Finanzdienstleistungen und Krypto-Assets

Die USA und das Vereinigte Königreich bauen derzeit keinen einheitlichen digitalen Finanzmarkt – wohl aber zunehmend die Bausteine eines solchen: gemeinsame Ansätze für tokenisierte Vermögenswerte, Settlement Finality, Stablecoins und tokenisierte Geldmarktfonds als mögliche CCP-Sicherheiten sowie eine Neubewertung der aufsichtsrechtlichen Kapitalbehandlung von Krypto-Assets.

Für die EU stellt sich damit eine unbequeme Frage: Baut Europa weiterhin vor allem die Regeln, während andere bereits den Markt vernetzen? MiCAR, DLT Pilot Regime, MISP, die geplante Settlement Finality Regulation sowie Pontes und Appia geben der EU starke eigene Bausteine. Entscheidend wird jedoch sein, ob daraus nicht nur ein gut regulierter europäischer Markt entsteht, sondern einer, der auch mit London, New York und den globalen Liquiditätspools effizient interoperabel ist.

Unser neuer Client Alert untersucht, welche Folgen der entstehende UK–US „Digital Finance Corridor“ für europäische Banken, Marktinfrastrukturen, Stablecoin- und Tokenised-Deposit-Emittenten sowie für die strategische Positionierung der EU hat.

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Dr. Michael Huertas

Partner | Financial Services Legal Leader - Global Legal Network, Financial Services Legal Leader Europe, Head of the Financial Institutions Regulatory Europe Team, Head of Legal Financial Services Germany Frankfurt am Main

Fabian Joshua Schmidt, LL.M.